Euer Q&A mit Schlafberaterin Vera Hoffmann

Q&A mit Vera Hoffmann

Wie am Dienstag versprochen, haben wir folgend eine Auswahl Eurer Fragen an unsere Gastautorin und Schlafberaterin Vera Hoffmann beantwortet.

Das Ergebnis hier und jetzt für Euch:

Wie viel Schlaf brauch ein Neugeborenes?

Vera, wie viel Schlaf braucht ein Neugeborenes?

Ein Neugeborenes ist in der Regel schon nach 45 Minuten Wachphase wieder müde und bereit für das nächste Schläfchen.

Insgesamt bedeutet das 15-18 h in 24 h.

Wie lange brauchen Babys noch 3 Schläfchen?

Meist sind die Babys ca. ab dem 7. Lebensmonat bereit, nur noch zwei Mal am Tag zu schlafen. Die Schläfe sollten aber mindestens 1 Stunde sein und die Wachphase bei ca. 2-3 Stunden liegen.

Ab wann sollte man den Schnuller abgewöhnen?

Als Schlafberaterin, wie lautet Deine Empfehlung, wenn es um das Abgewöhnen des Schnullers geht?

Ich empfehle meinen Familien, den Schnuller ca. ab dem 1. Lebensjahr abzugewöhnen.

Je älter das Kind ist, desto schwieriger ist es, den Schnuller abzugewöhnen und umso schlimmer können die Folgen sein (Zahnfehlstellung, Sprachstörungen).

Oft ist auch der Schnuller der Grund, warum Kinder unruhig schlafen und öfters in der Nacht aufwachen. Dann ist es wichtig, dass Kinder lernen, auch ohne Schnuller gut zu schlafen, sodass der Schlaf erholsamer ist und ohne Unterbrechungen. 

Wie schafft es mein Baby tagsüber länger als 30 Minuten am Stück zu schlafen?

Das kann für Babys ca. bis zum 6. Lebensmonat oft normal sein. Sie schaffen oftmals nur einen Schlafzyklus und sind noch nicht in der Lage, selbstständig in die nächste Schlafphase zu kommen. Es gibt aber sanfte Wege und Mittel, Babys dabei zu unterstützen, wie sie lernen, gut in die nächste Schlafphase zu kommen. Dabei spielen z.B. die Wachphase, die Routine und die Schlafhygiene eine wichtige Rolle. 

Derzeit hat unsere Tochter sehr starke Verlustängste und kommt sich nachts vergewissern, dass wir „noch“ da sind. Hast du Tipps?

Hier ist es wichtig, genau zu schauen, wo die Ängste herkommen, ihr diese zu nehmen und sie positiv zu bestärken. Achtet darauf, dass ihr ein schönes, entspanntes Abendritual habt und die Regeln klar und deutlich sind und diese auch klar zu kommunizieren. Was sind die Regeln bei Euch? Darf sie nachts zu euch ins Bett kommen oder nicht? Kleinkinder brauchen Vorhersehbarkeit und Kontinuität, um genau zu wissen, was passiert, sodass sie sich sicher fühlen. Gerne können wir hier auch im Detail drüber sprechen und in die Tiefe gehen.

Liebe Vera, vielen herzlichen Dank für Deinen Beitrag zu unserer ersten Themenwoche. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

Solltet Ihr noch Fragen oder Hilfe suchen, dann kontaktiert Vera am Besten direkt.

Kontakt Vera Hoffmann

Teile diesen Post:

weitere Posts:

Eis - geht das auch gesund?

Eis, Eis, Baby!

Eis, Eis, Baby – geht das auch gesund? Wir haben die Antwort inklusive leckerem Rezept für Euer Poppeditzje.