Honig – eine gesunde Zuckeralternative?

Honig - eine gesunde Zuckeralternative?

Honig wird oft als gesunde Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker angesehen – zurecht?

Honig wird oft als gesunde Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker angesehen – zurecht?

Tatsächlich besteht Honig zum größten Teil aus Zucker (Einfach- und Zweifachzucker) und enthält nur kleine Mengen an Nährstoffen wie Protein oder Mineralstoffen. Er ist dementsprechend kalorienreich und kann bei übermäßigem Verzehr Übergewicht fördern, warnt die DGE. Da er zuckerhaltig ist, fördert er außerdem die Entstehung von Karies. Honig enthält zwar potenziell gesunde sekundäre Pflanzenstoffe, jedoch in geringeren Menge verglichen mit Obst oder Gemüse.

Honig - gesund?

Honig für alle?

Nein! Für manche Personen ist Honig sogar Tabu: dazu gehören vor allem Babys im 1. Lebensjahr und immungeschwächte Personen (Honig kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten) sowie Menschen mit Fruktose-Intoleranz. Vegan lebende Menschen verzichten freiwillig auf Honig, da es ein tierisches Lebensmittel ist.

Und was ist mit antibakteriellen Eigenschaften, kann Honig da was?

Ja, denn wenn Honig nicht durch Hitze behandelt wird, kann er Enzyme enthalten, die keimhemmende Wirkstoffe produzieren: Besonders Manuka-Honig ist dafür bekannt!

Diese Stoffe werden allerdings im Darm abgebaut – wenn, dann können sie nur auf Mund- oder Rachenschleimhäuten wirken!

Honig kann außerdem Bakterien enthalten und sollte daher nicht auf Wunden aufgetragen werden

Unser Fazit

Honig ist energie- und zuckerreich dabei eher nährstoffarm, also definitiv kein Wundermittel! Wenn man es gerne mag, kann man es aber natürlich gerne essen.

Wie steht Ihr zu Honig?

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